1stQ Deutschland – Rüdiger Dworschak als Unternehmer der Zukunft ausgezeichnet
07.11.2024 (aktualisiert: 30.09.2026)Rüdiger Dworschak, Gesellschafter und Geschäftsführer der 1stQ Deutschland GmbH, wurde 2025 vom Deutschen Innovationsinstitut für Nachhaltigkeit und Digitalisierung als Unternehmer […]
Rüdiger Dworschak, Gesellschafter und Geschäftsführer der 1stQ Deutschland GmbH, wurde 2025 vom Deutschen Innovationsinstitut für Nachhaltigkeit und Digitalisierung als Unternehmer der Zukunft ausgezeichnet. Die Auszeichnung gibt Anlass, zwei Entwicklungsbereiche bei 1stQ näher vorzustellen: die präoperative Erprobung von Intraokularlinsen mit RALV und das Recyclingkonzept für Einmalinstrumente.
„Wir sind stolz auf diese Anerkennung, da sie unseren unermüdlichen Einsatz für nachhaltige Innovationen unterstreicht“, betonte Rüdiger Dworschak im Rahmen der Preisverleihung. Diese Auszeichnung ist nicht nur eine Anerkennung für ihn persönlich, sondern auch für die Philosophie, die er bei 1stQ verkörpert: ständiger Fortschritt durch Forschung und das Streben, Produkte kontinuierlich zu verbessern.
RALV – eine echte Innovation für die Linsenchirurgie
Ein Beispiel für den visionären Innovationsdrang, der 1stQ seit jeher prägt, ist die Geräteneuheit RALV, dessen Ideengeber Rüdiger Dworschak ist. Die Entwicklung hat Rüdiger Dworschak in beratender Funktion zusammen mit Projektpartnern aus Wissenschaft und Industrie begleitet. RALV ermöglicht es Patienten das Sehen durch eine Intraokularlinse (IOL) bereits vor der Operation real zu erleben. Dworschak war früh klar, dass eine solche Weltneuheit begleitender digitaler Tools bedarf, um die Implementierung in den Praxisalltag erfolgreich zu gestalten. Gleich mehrere Apps sind mit diesem Ziel entstanden und sorgen heute dafür, dass die patient experience von der Aufklärung bis zur post-OP Erfolgskontrolle für Fachpersonal und Patienten gut verständlich sowie intuitiv und strukturiert nachvollziehbar ist. Die „IOL Experience mit RALV“ gibt den Patienten die Möglichkeit, echte Kunstlinsen – von monofokal bis multifokal – zu testen und subjektiv zu vergleichen und zugleich den gesamten Prozess des Linsentausches nachhaltig selbst mitzubestimmen.
Die IOl Experience vereint die visionäre Schaffenskraft des Ingenieurs Dworschak mit dem Bewusstsein für patientenorientierte, digitale Tools, die echte Mehrwerte schaffen. Dworschak ist überzeugt, dass solche Innovationen nur durch den unermüdlichen Drang zur Verbesserung möglich sind: „Es braucht die konstruktive Unzufriedenheit.“ Er sieht es als das „Los des Forschenden“, immer weiter voranzuschreiten und niemals stillzustehen.
Materialeinsatz und Recycling bei Einmalinstrumenten
Ein weiterer Entwicklungsbereich bei 1stQ ist der Umgang mit den Materialien gebrauchter Einmalinstrumente. Dazu wurde ein Konzept zur Materialtrennung und stofflichen Verwertung entwickelt. Für Dworschak ist Nachhaltigkeit keine Auszeichnung, die einmal erreicht und dann vergessen wird, sondern ein kontinuierlicher Anspruch. „Nachhaltigkeit ist für uns ein Anspruch an uns selbst und ein fortlaufender Prozess,“ erklärt Dworschak. Diese Einstellung spiegelt sich in den Bemühungen wider, Produkte ökologisch, sozial und wirtschaftlich nachhaltiger zu gestalten.
Für sein Projekt zu Fertigungs- und Recyclingtechnologien für ophthalmologische Einmalprodukte erhielt Thomas Diehm 2022 einen der beiden dritten Preise des DOG pura Award. Das im Ideenwettbewerb vorgestellte Konzept sah vor, gebrauchte Instrumente zu sterilisieren, ihre Materialien zu trennen und daraus sortenreine Regranulate herzustellen. Doch laut Dworschak ist dies nur ein weiterer Schritt auf dem Weg: „Wir sind noch lange nicht am Ziel. Aktuell testen wir für unsere Single-use Instrumente den Einsatz nachwachsender Rohstoffe, um künftig möglichst vollständig auf herkömmliche Kunststoffe verzichten zu können. Unsere Vision ist eine nachhaltigere Zukunft für die Ophthalmologie.“ Eine Bewertung der Umweltauswirkungen wird nach erfolgreichen Tests erstellt.
Der Blick in die Zukunft
Durch die Digitalisierung und die enge Zusammenarbeit mit Forschungseinrichtungen, Zulassungsbehörden und medizinischen Praktikern eröffnet sich die Möglichkeit, weiterhin Produkte zu entwickeln, die im höchsten Maße innovativ, individuell auf die Bedürfnisse der Patienten zugeschnitten und zugleich marktfähig sind. Für den Unternehmer Dworschak ist diese Vernetzung unerlässlich, um in der Medizintechnik wirklich etwas zu bewegen.
Für 1stQ entstehen neue Ideen dort, wo technisches Wissen auf Fragen aus der Praxis trifft. Die vorgestellten Projekte rund um RALV und die Materialverwertung zeigen, wie vielfältig diese Entwicklungsarbeit ist. Die Auszeichnung gibt zusätzlichen Anlass, diesen Ideen und den Menschen dahinter eine Bühne zu geben.
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