Erfahrungsbericht

„Das Leben macht ohne Brille einfach viel mehr Freude“

Michael Boersch
Alter

54

Beruf

Selbstständig im Dienstleistungsbereich

Diagnose

Grauer Star

Co-Diagnose

Hornhautverkrümmung

Hobbys

Autos, Urlaub, Schwimmen

„Als ich die Diagnose grauer Star bekam, war eine Operation unumgänglich. Mein Augenarzt erklärte mir damals, dass ich nach dem Eingriff weiterhin eine Brille benötigen würde und dass meine starke Hornhautverkrümmung unter keinen Umständen korrigiert werden könne. Ich begann zu recherchieren und stieß dabei auf der 1stQ-Webseite auf Liberty² und die Landkarte mit den OP-Zentren, die Liberty²-Expertise besitzen. Schließlich wandte ich mich an Professor Michael Koss in München, der auf die Implantation des Zweilinsensystems spezialisiert ist und die OP durchführte. Nun sind sowohl der graue Star als auch die Hornhautverkrümmung passé. Ich verfüge über ein Sehvermögen von 100 Prozent und benötige keine Brille mehr. Es ist sensationell!“

Michael Boersch musste sich schon früh in seinem Leben mit einer Sehschwäche auseinandersetzen. Immerhin benötigte er bereits seit seinem dritten Lebensjahr eine Sehhilfe. „Man kannte mich früher nur mit Brille“, verrät der heute 54-Jährige. „Sie gehörte einfach irgendwie zum Alltag.“ Dennoch gab es Situationen, in denen er die Sehhilfe als Störfaktor empfand: „Das ständige Beschlagen der Gläser nervte mich – vor allem beim Motorrollerfahren“, berichtet der Geschäftsmann. Zudem habe er alle zwei Jahre eine neue Gleitsichtbrille kaufen müssen, da sich seine Augen kontinuierlich verschlechtert haben. „Das war natürlich ein teurer Spaß, auf den ich gerne verzichtet hätte.“ Schon damals wuchs in ihm die Sehnsucht nach einem brillenunabhängigeren Leben.

Grauer Star trübt Sehkraft

Vor einigen Jahren bemerkte er dann eine deutliche Verschlechterung seines linken Auges; die Sicht wurde trotz Brille nach und nach immer trüber. „Irgendwann hat es mich im Alltag so sehr gestört, dass ich etwas unternehmen musste“, erinnert sich Boersch.

Anfang 2019 konsultierte er einen Augenarzt, der einen weit fortgeschrittenen grauen Star diagnostizierte und ihm mitteilte, dass eine Operation innerhalb von eineinhalb Jahren zwingend notwendig sei. Eine Brille müsse er aber auch nach der OP noch tragen. „Ich hatte eine sehr starke Hornhautverkrümmung, die man seiner Einschätzung nach nicht korrigieren konnte.“ Boersch wandte sich anschließend an eine weitere Augenklinik und holte eine Zweitmeinung ein. Auch dort wurde festgestellt, dass eine OP sowie das Tragen einer Brille nach dem Eingriff unumgänglich waren. Damit wollte sich der Unternehmer jedoch nicht zufriedengeben.

„Ich fing an, mich intensiv mit dem Thema Linsentausch auseinanderzusetzen. Es musste einfach eine Möglichkeit geben, die Brille loszuwerden“, so der gebürtige Berliner, der heute im oberbayerischen Bruckmühl lebt. Bei seiner Recherche im Internet stieß er auf eine riesige Informationsflut, die er konsequent durcharbeitete. „Es ist einfach unfassbar, wie viele verschiedene Linsen es gibt. Das ist fast wie beim Autoreifenkauf“, sagt er mit einem Augenzwinkern.

Liberty² weckt Interesse

Dann wurde er schließlich auf Liberty² aufmerksam. Dabei handelt es sich um ein Zweilinsensystem, bei dem eine Basislinse und eine multifokale AddOn Zusatzlinse in das Auge implantiert werden. „Brillenunabhängigkeit? Hohe Verfahrenssicherheit? Individuelle Versorgung? Das weckte mein Interesse.“ Er wandte sich direkt an das 1stQ-Team, das ihm half, einen auf Liberty² spezialisierten Augenarzt in seiner Nähe zu finden.

Nach einem Besuch bei Prof. Dr. med. Michael Janusz Koss vom Augenzentrum Nymphenburger Höfe in München war Michael Boersch schließlich vollends überzeugt. „Der Doktor untersuchte meine Augen, beantwortete meine Fragen und erklärte mir alles bis ins kleinste Detail. Er sagte sogar, dass er meine Hornhautverkrümmung beseitigen könne“, erzählt der 54-Jährige voller Begeisterung. „Hinzu kommt, dass die Operation deutlich kostengünstiger war, als ich erwartet hatte. Ich fand das Preis-Leistungs-Verhältnis hervorragend.“

Klare und scharfe Sicht nach dem Linsentausch

Im Februar 2020 wurde die erste Operation am linken Auge durchgeführt. Dabei wurde zunächst die trübe Linse entfernt und durch eine torische Basislinse ersetzt, die das Sehen in der Ferne ermöglicht und die Hornhautverkrümmung korrigiert. Anschließend setzte Professor Koss eine multifokale (trifokale) AddOn Linse in einen Raum zwischen Iris und Basislinse, den sogenannten Sulkus, ein, um das Sehen in der mittleren Distanz und im Nahbereich zu optimieren. Nach der Entfernung des Verbandes am nächsten Tag durfte sich Michael Boersch bereits am Ergebnis erfreuen: „Der Unterschied zwischen dem operierten und dem anderen Auge war unglaublich! Das hätte ich nie erwartet. Auf der einen Seite habe ich so klar und scharf gesehen wie nie zuvor. Da konnte die andere Seite trotz starkem Brillenglas bei Weitem nicht mithalten. Und das, obwohl mein rechtes Auge eigentlich mein Führungsauge ist.“ Umso erleichterter sei er gewesen, als eine Woche später auch das zweite Auge mit Liberty² versorgt werden konnte. 

Wie neugeboren

Seither hat sich das Leben von Michael Boersch stark verändert. „Es ist wie eine Neugeburt meiner Augen“, so der 54-Jährige. Die Begeisterung ist ihm noch immer deutlich anzumerken. „Ich konnte vorher auf dem linken Auge fast nichts mehr sehen und jetzt wieder alles. Einfach Wahnsinn.“ Immerhin liegt die Sehfähigkeit nun bei 100 Prozent.

Er könne in jeder Entfernung scharf sehen – sowohl in der Nähe als auch in der Ferne und in der mittleren Distanz. Immer wieder passiere es ihm im Alltag, dass er Dinge problemlos erkenne, die Menschen ohne Sehschwäche und Brillenträger nur mit großer Mühe oder gar nicht sehen können. 

„Egal, ob ich eine Zeitung direkt vor meine Nase halte oder den Arm ausstrecke, ich kann alles sehr gut lesen. Das habe ich schon beim Sehtest bemerkt: Dort konnte ich die kleinsten Buchstaben erkennen. Da war sogar die Arzthelferin erstaunt.“ Auch die Arbeit am Computer bereitet Boersch, der 2004 ein Dienstleistungsunternehmen gegründet hat, keine Probleme mehr. „Früher war die PC-Recherche sehr anstrengend, deshalb litt ich oft unter Kopfschmerzen. Davon merke ich jetzt überhaupt nichts mehr.“

Die Farben der Natur in ihrer ganzen Pracht sehen

Und auch die Natur führt ihm den Unterschied deutlich vor Augen: „Ich kann kleine Dinge sehen, die mir früher entgingen. Nun sehe ich die ganze Pracht der Natur. Es macht richtig Spaß die Welt zu erkunden, wenn man alles klar und deutlich sieht.“ Vor allem der Farbunterschied sei enorm. „Das Blau des Himmels erscheint mir heute viel kräftiger; das ist fast beängstigend.“ Festgestellt habe er außerdem, dass ihn die Sonne schneller blendet als vor der OP. An besonders sonnigen Tagen trage er deshalb gerne eine Sonnenbrille.

Nach wie vor macht es ihm Spaß, seine Augen immer wieder zu testen und Neues auszuprobieren. Das nächste Projekt hat er bereits im Sinn: beim Schnorcheln die bunte Unterwasserwelt entdecken.

Mit Liberty² zum Optimalen, Natürlichen Sehen

„Die Lebensqualität ist deutlich gestiegen. Das Leben ohne Brille macht einfach viel mehr Freude“, fasst Michael Boersch zusammen. „Im Zusammenhang mit Liberty² habe ich zum ersten Mal von Fern-, Nah-Mitte-, Schutz-, Dämmerungs- und Abbildungsfunktion gehört. Ich konnte es mir vor der OP kaum vorstellen, aber ich bin mir sicher, dass ich jetzt über alle fünf Sehfunktionen verfüge. Für mich fühlt es sich jedenfalls an wie ein ‚Optimales, Natürliches Sehen‘.“