Erfahrungsbericht

„Alles setzt sich ganz ohne Brille zu einem gestochen scharfen Bild zusammen – genial“

Thomas Vetter
Alter

58

Beruf

Diplom-Physiker; Technikvorstand einer Technologiefirma

Diagnose

grauer Star (Katarakt), Alterssichtigkeit (Presbyopie)

Co-Diagnose

blickrichtungsabhängige Fehlsichtigkeit

Hobbys

Technikwissenschaften und Historie technologischer Entwicklungen

„Mein Augenarzt stellte an meinen Augen eine leichte Trübung fest – beginnender grauer Star. Binnen kurzer Zeit konnte ich auf dem rechten Auge fast nichts mehr sehen. Eine nachhaltige Lösung musste her. Und die habe ich nach einer umfassenden Untersuchung und Beratung im Zweilinsensystem Liberty2 gefunden. Da ich mich sowohl beruflich als auch privat sehr intensiv mit verschiedensten technischen Verfahren beschäftige, bin ich nicht nur von meinem persönlichen Behandlungsergebnis restlos begeistert, sondern auch von der grandiosen Technologie, die dahinter steckt. Sie hat mir langfristig zu einem scharfen, absolut farbgetreuen Sehen in allen Distanzen verholfen – und kann dies auch für viele weitere Patienten erreichen.“

 

Die Diagnose eines beginnenden grauen Stars erhielt Thomas Vetter während einer augenärztlichen Routinekontrolle. „Einmal im Jahr lasse ich wegen meines Typ-2-Diabetes einen prophylaktischen Augen-Check durchführen. Die vor rund neun Jahren diagnostizierte Stoffwechselkrankheit habe ich sehr gut im Griff, meine Augenwerte waren bis dato unauffällig.“ An jenem Tag jedoch stellte sein Facharzt eine Trübung der Augenlinsen fest, die zunächst nicht behandelt werden musste. „Zum Jahreswechsel 2020 hat sich der Zustand aber massiv verschärft“, schildert der 58-Jährige aus dem Raum Stuttgart. Zwischen Ende Januar und Anfang Februar erlitt er einen regelrechten Schub: Während sich sein linkes Auge noch im Anfangsstadium des Katarakts befand, lag die Sehkraft des rechten infolge des fortgeschrittenen grauen Stars laut ärztlicher Untersuchung im März bereits weit unter 50 Prozent. „Ich konnte nicht mehr räumlich sehen und hatte große Probleme bei ganz alltäglichen Vorgängen. Die Not war akut. Meine Krankenkasse hätte zum damaligen Zeitpunkt eine konventionelle Operation am rechten Auge bezahlt, am linken aber noch nicht.“ In der Folge hätte Thomas Vetter nach der OP auf nur einem Auge wieder scharf sehen können – und das ohne zusätzliche Sehhilfe auch nur in der Ferne.

Scharfe Sicht in allen Distanzen: Auf der Suche nach der optimalen Lösung

Der diplomierte Physiker, technischer Vorstand eines im Bereich Elektromobilität führenden Stuttgarter Unternehmens, recherchierte nach einer umfassenderen Lösung, um nachhaltig auf beiden Augen auf die am besten geeignete Art wieder in allen Distanzen scharf sehen zu können. Entschlossen, im Zweifel selbst für die Kosten aufzukommen, stellte er sich nach einem Tipp aus dem Bekanntenkreis in der Augenklinik Augsburg Forsterpark vor. Dort fand binnen drei Stunden eine umfassende Voruntersuchung statt. Im Rahmen dieser Abklärung nahm sich Dr. Matthias Rohleder ausreichend Zeit, um alle Fragen zu beantworten, die Schritte detailliert zu erklären und die sinnvollste Lösung zu erarbeiten. "Mit einer Präzision und Qualität, wie ich sie noch nie erlebt hatte, wurden meine Augen gründlich vermessen, zusätzlich wurde das sogenannte Führungsauge bestimmt. Noch am selben Tag hat der Facharzt und Augenchirurg Dr. Rohleder die Ergebnisse der Bestandsaufnahme ausgewertet und sie mit mir besprochen.“ Weil Thomas Vetter selbst ein Mensch ist, der vor allem Technik leidenschaftlich gern bis ins kleinste Detail erforscht, imponierten ihm die akribische Arbeitsweise und das Fachwissen der Mediziner vor Ort besonders.

Individuelle Linsenkombination für maximale Brillenunabhängigkeit

Von den Behandlungsmöglichkeiten wiederum, welche der Augenarzt für die individuelle Situation seines Patienten in Betracht zog, beeindruckte Thomas Vetter eine mehr als alle anderen: Liberty2. „Ein ambulantes Verfahren, bei dem der Arzt die natürliche Augenlinse entfernt und zwecks besserer optischer Qualität nicht nur je eine, sondern zwei Kunstlinsen ins Auge setzt, und zwar an verschiedenen Stellen“, beschreibt er. Dr. Rohleder erklärte ihm, dass die sogenannte Basislinse – in Thomas Vetters Fall eine torische Basislinse – dauerhaft im Kapselsack verbleiben und eine multifokale AddOn-Linse weiter vorn im Auge sitzen würde. Im Zusammenspiel solle der Zustand des Optimalen, Natürlichen Sehens wieder erreicht werden. „Die Linsen sollten also so ausgestaltet und aufeinander sowie auf meine speziellen Sehbedürfnisse abgestimmt werden, dass danach keine Gleitsicht- und auch keine Lesebrille mehr notwendig sein würde. Das klang für mich sehr überzeugend.“

Starker Vorteil: multifokale AddOn-Linse als reversibles Element

Die Verlockung empfand der Diplom-Physiker aber nicht nur hinsichtlich seiner kataraktbedingten Beschwerden. „Wegen Alterssichtigkeit und Verformungen an meinen Augen trug ich schon seit fünf Jahren eine Gleitsichtbrille, die über das Standardmodell hinausging. Beim Blick nach links brauchten meine Augen zum Beispiel eine andere Korrektur als beim Blick nach rechts.“ Mit seiner Sehhilfe sei er zwar stets gut zurechtgekommen, aber den aufwendigen Schliff der Gläser musste er teuer bezahlen. Die Aussicht, darauf langfristig verzichten zu können, gefiel ihm. „Meine gute Gleitsichtverträglichkeit war sogar ein entscheidender Vorteil für das Zweilinsensystem“, sagt Thomas Vetter: „Ich brauchte damals nur zwei Wochen Eingewöhnungszeit für meine Brille, und deshalb war laut meinem Augenarzt zu erwarten, dass ich auch keine Schwierigkeiten mit der Multifokalität der AddOn-Linse haben würde“, berichtet der 58-Jährige. Doch selbst im Falle einer solchen Unverträglichkeit der multifokalen AddOn-Linse, die nur selten auftritt, hätte Thomas Vetter eine Hintertür offen gestanden: Der Zustand lässt sich stets atraumatisch rückgängig machen, indem die AddOn-Linse in einem kleinen Eingriff wieder entfernt wird – einer der starken Vorteile von Liberty2. Nach seiner erfolgreichen Operation war Thomas Vetter so tief begeistert, dass er sich eingehend mit dem Verfahren befasste. „Die Funktionen und Zusammenhänge interessierten mich sehr. Ich wollte wissen, was hinter dieser Linsentechnologie steckt.“

Vor und während der OP: Es geht um höchste Präzision

Die ambulanten Eingriffe erfolgten zeitnah nach der Beratung. „Erst war das stärker betroffene rechte Auge dran. Ich hatte den Operateur gebeten, alle Handgriffe zu erklären, weil ich es so spannend fand“, sagt Thomas Vetter, dem besonders imponierte, mit Dr. Rohleder durchgängig einen Liberty2-Spezialisten an seiner Seite zu haben – angefangen bei der Diagnose über die Aufklärung bis hin zur Operation. „Er richtete die torische Basislinse exakt nach den vorliegenden Werten aus, sowohl in der XY-Position als auch rotativ. Dabei kommt es auf Toleranzen im Bereich von ganz geringen Winkelgraden an, es ist also höchste Präzision gefragt. Direkt im Anschluss implantierte Dr. Rohleder die multifokale AddOn.“ Die Kontrollen während der nächsten Tage zeigten einen positiven Verlauf, und bereits am zweiten Tag nach der ersten Operation wurde die eigens für den Patienten entwickelte Linsenkombination auch im linken Auge eingesetzt. „Beide Augen sind jeweils für unterschiedliche Nahbereiche optimiert, und das Gehirn setzt alles zu einem gestochen scharfen Bild zusammen. Das ist schlicht genial“, sagt Thomas Vetter.

Beeindruckender Erfolg: rundum perfektes Sehvermögen

Rund zwei Wochen nach dem ersten Eingriff war der Firmenmitbegründer schon wieder zu 100 Prozent einsatzfähig. „Das fand ich extrem beeindruckend“, sagt er im Rückblick. „Ich habe wieder die Sehkapazität von früher, vor meinen Augenleiden. Ich sehe in allen Bereichen scharf, ohne dass ich wie damals den Kopf verdrehen muss. Und alles ist farbgetreu. Das habe ich beim Waldspaziergang gemerkt.“ Im Zuge des Katarakts hatte sich ein Gelbstich in sein Farbsehen geschlichen. „Das fiel mir erst nach der OP richtig auf. Jetzt ist Weiß tatsächlich wieder Weiß.“ Einige seiner Bekannten, die konventionell am grauen Star operiert worden waren, hatten Thomas Vetter geraten, sich post-operativ auf eine leichte blaue oder violette Tönung einzustellen. „Aber auch das trat nicht ein“, sagt der Liberty-Patient erfreut. Er habe sich aus vielen Quellen Erfahrungsberichte in Zusammenhang mit Grauer-Star-OPs besorgt, und keiner sei so besonders und so beeindruckend wie seiner, findet er: „Viele Betroffene haben mit ihrem jeweiligen Verfahren 80 bis 85 Prozent ihrer Sehkraft wiedergewonnen. Mein Prozentwert liegt bei 125.“ Überdies brauche er zum Lesen keine zusätzliche Lichtquelle. Ein so exzellentes Ergebnis habe er sich nicht träumen lassen. „Ich schaue auf meine SmartWatch, lese mal eben eine gestochen scharfe Nachricht, in der nächsten Sekunde arbeite ich am Bildschirm oder spreche mit einem Kollegen quer durch den Raum ohne jegliche Sehprobleme. Das ist ein unglaubliches Gefühl.“